Vom Transporteur zum Lösungsanbieter

Das westfälische Unternehmen ist bereits seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland tätig. Zunächst  als klassischer Baustofftransporteur unterwegs, steht der Name Frankenfeld heute für eine Unternehmensgruppe, in deren Mitte die Frankenfeld Spedition GmbH jetzt ihr vierzigjähriges Bestehen feiert.

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Von links: André Theilmeier, Josef Frankenfeld und Martin Abelmann. Westfälische Tugenden als Zukunftsstrategie.

Der Erfolgszug der Frankenfelds begann früh. 1945 machte Johannes Frankenfeld ein zerschossenes Altfahrzeug fit und lieferte damit Baustoffe, die beim Wiederaufbau der Region dringend gebraucht wurden. Seitdem hat sich einiges geändert. Aus dem reinen Frachtbetrieb entwickelte sich die Firma zu einem leistungsfähigen Logistikdienstleister.

Die Weiterentwicklung in Richtung Logistik läutete 1974 die Gründung der Frankenfeld Spedition GmbH ein. Durch Ausgründung des Betriebs sollten die überwiegend regionalen Baustofftransporte und der nationale und internationale Fernverkehr getrennt werden. Hinzu kamen dann Ende der 80er Jahre die ersten zusätzlichen Logistikaktivitäten mit Bau des ersten Hochregallagers. „So konnten sich beide Bereiche freier entwickeln“, sagt André Theilmeier, der das Unternehmen seit über zwanzig Jahren leitet. Das Konzept ging auf: Heute halten Spedition und die 2005 gegründete Frankenfeld Service GmbH an mehreren Standorten Kapazitäten für 32.000 Europaletten, sowie 2.500 Industriepaletten und rund 5.000 Quadratmeter Blocklagerfläche vor. Effiziente Prozesse und Strukturen -geplant und gesteuert durch intelligente IT – sorgen heute unter anderem für nachhaltige VMI Lösungen. Um die steigende Nachfrage zuverlässig bewältigen zu können, soll das Betriebsgelände demnächst um rund 20.000 qm vergrößert werden. Und auch operativ erweitert die Gruppe ihre Kapazitäten und Transportkanäle, zum Beispiel als neues Mitglied bei ELVIS. „Als gesundes, gewachsenes Unternehmen mit ausreichend großem eigenen Fuhrpark passt Frankenfeld perfekt zu ELVIS“ sagt dazu Kolja Fichtner, Geschäftsführer der ELVIS Teilladungs GmbH über das neue Netzwerkmitglied und fügt hinzu, „für die Zukunft freuen wir uns auf eine gemeinsame Weiterentwicklung in Richtung getakteter Verkehre“.

Die positive Entwicklung der Frankenfeld Logistikgruppe in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld führt Theilmeier auf zwei wesentliche Aspekte zurück: Kundennähe, verknüpft mit westfälischer Verlässlichkeit und hoher Innovationsbereitschaft. „Egal ob Stückguttransporte, Lagerlogistik, Value Added Services oder die Umsetzung individueller Logistiklösungen – wir verstehen die Anforderungen unserer Kunden, stehen zu unserem Wort und setzen Lösungen schnell und passgenau um“, verdeutlicht der Logistik-Experte. Das ist vor allem in Zeiten von agilen Lieferketten ein enormer Wettbewerbsvorteil.  Solche Vorteile machen Frankenfeld nicht nur für Kunden attraktiv. „Im 40. Jahr seines Bestehens ist Frankenfeld strategisch für die Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet.